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Jiddische Lieder und Klezmer in außergewöhnlichen Arrangements mit einem charakteristischen Sound zusammen mit anspruchsvollen Texten und beeindruckenden Bildern – das sind die Literarischen Konzerte des „Ensemble Rubato“, die seit Jahren zahlreiche Freunde jüdischer Musik, Kultur und Geschichte begeistern.
Die Besetzung mit Geige, Oboe, Klarinetten, Gitarren, Bass und Percussion und die spannungsvoll aufgebauten Programme versetzen das Publikum in die Welt der osteuropäischen Schtetlech vor dem Holocaust oder die beeindruckende Lebens- und Wirkgeschichte des Arztes, Pädagogen und Menschenfreund Janusz Korczak.
 
Wie alles begann
Begonnen hat alles zu Beginn dieses Jahrtausends im Wichernhaus Altdorf, einer großen Einrichtung für Körperbehinderte in einer Kleinstadt in der Nähe von Nürnberg. Dort gibt es immer wieder Anlässe, die musikalisch umrahmt werden wollen: Gottesdienste, Andachten, Schulfeiern, Jubiläen, Verabschiedungen, Kabaretts. Nach und nach wurde aus Gelegenheitsauftritten des „Lehrerhalbsingkreises“ ein Ensemble, das regelmäßig (meist gleich öffentlich) spielte. Und irgendwann begannen wir sogar richtig zu üben. Die Besetzungen waren und sind wechselhaft, wer eben Zeit und Lust hat und was gerade gebraucht wird.
 
Wie wir klingen
Den charakteristischen Sound des „Ensemble Rubato“ machen folgende Instrumente aus: Annettes Geige, Esthers Oboe, Ullis Klarinette, manchmal noch unterstützt von Bärbel, Wolfgangs und Manfreds Gitarren, Leos Kontrabass und Jochens vielfältiges Percussionsinstrumentarium. Nachdem wir alle recht leidlich singen können, gibt es auch immer wieder Vokales in verschiedenen Besetzungen zu hören.
Als bewegliche Kleinformation musizieren Ulli, Leo und Wolfgang als "Trio Rubato" in der Besetzung Klarinette, Bass und Gitarre(n): jiddische Lieder und Klezmermusik für kleinere Räume und passende Gelegenheiten. Gemeinsam mit Thomas "Flauto" Reuter am Akkordeon reisen sie als "Olle Mischpoche'" durch verschiedene Musikkulturen.
 
Was wir spielen
Unser Repertoire ist breit gespannt. Neben Ragtimes, klassischer Filmmusik und südamerikanischen Tangos und Walzern liegt der Schwerpunkt inzwischen auf der jiddischen Musik: Nicht nur instrumentale Klezmerstücke in fast klassischen Arrangements sondern auch jiddische Lieder über den Alltag im Shtetl, über Kinder und Alte, über Gott und die Welt oder über die Verfolgungen während der Shoa. Wir spielen Konzerte, gestalten Gottesdienste musikalisch und umrahmen Veranstaltungen und Feiern verschiedenster Art.