Aktuelle Programme

Janusz Korczak (1878-1942): Lieder, Texte, Bilder, Musik - "Das Kind tut Wunder wie der Frühling"
Unmittelbar an das "Huljet"-Programm knüpft unser aktuelles Projekt an: "Das Kind tut Wunder wie der Frühling". Texte des jüdischen Kinderarztes und Pädagogen Janusz Korczak (1878-1942), der mit seiner "Pädagogik der Achtung" grundlegende reformpädagogische Impulse gab und die Grundlagen für die heutige Kinderrechtskonvention legte, ehe er die Kinder seines Warschauer Waisenhauses in die Gaskammern von Treblinka begleitete, eingebettet in jiddische Lieder und Klezmermusik - dazu Bilder, die die Welt kurz vor und im Warschauer Ghetto und Korczaks Leben und Werk lebendig werden lassen. Dekan Jörg Breu (Altdorf) liest eindrucksvolle Originaltexte von J. Korczak. Ein sehr dichtes und intensives Programm für Freunde jüdischer Kultur und Musik, für Pädagogen, Eltern und für alle, die bereit sind, sich einem schwierigen Thema auf vielfältige Weise zu öffnen. Für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es eine etwas gekürzte Fassung des Programms.
 
Lieder über, von und für Kinder im Schtetl - "Huljet, huljet kinderlech"
In die versunkene Welt der Kinder in ostjüdischen Schtetlech vor dem Holocaust führt unser ungewöhnliches Programm "Huljet, huljet kinderlech": Kinder im Shtetl. Jiddische Lieder, Klezmermusik und Bilder lassen ahnen, wie Kinder und Jugendliche in einer traditionell und religiös geprägten Kultur gelacht, gespielt, gesungen und gelitten haben. Petra Hasengier liest dazu eine eindrucksvolle Geschichte des jiddischen Literaturnobelpreisträgers Isaac Bashevis Singer. Mit großem Erfolg haben wir dieses Programm in Kirchen, ehemaligen Synagogen und Schulen im  süddeutschen Raum gespielt (siehe Presse , Konzerte & Auftritte).
 
Jiddische Liebeslieder (in kleiner Besetzung) - "Ich hob dich tsu fil lib"
Das "Trio Rubato" singt jiddische Lieder über Sehnsucht, Liebe und Enttäuschung unter dem Titel "Ich hob dich tsu fil lib". Hoffnung, Liebe, Glück, aber auch Eifersucht, Schmerz und Kummer in einer Kultur, die von Traditionen und Vorschriften, aber auch von Verfolgung und Vertreibung geprägt war – das Trio Rubato lässt mit seinen jiddischen Liedern Gefühle wach werden, die die Menschen im Schtetl und anderen jüdischen Lebensräumen bewegt haben, und nimmt die Zuhörer mit wunderschönen Bildern mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Dazu gibt's instrumentale Klezmermusik – mal sanft und melancholisch, mal fröhlich und mitreißend.
 

Olle Mischpoche

"Olle Mischpoche" steht für vier reife Herren, die ihre Sehnsucht nach Weite, Blaumeisen und Apfelbrand zusammengeführt hat. Und so duftet auch ihre Musik, die ihre Quellen in jiddischen Liedern, fränkischen Wirtshäusern und griechischer Schwermut hat. Sie haben noch nie etwas so schön zusammenkrachen gehört!

Das "Trio Rubato" (Ullrich Reuter, Wolfgang Gölkel, Leonidas Kalavrouziotis) hat sich um Verwandtschaft (Thomas Reuter und sein Akkordeon) erweitert. "Olle Mischpoche" spielt und singt Jiddisches vermischt mit Stücken aus anderen Musikkulturen.